Antwort von Horst Pirchl-Hussl

Die Frau Hitt-Sage und Tyr

Auf www.sagen.at findet man viele ausführlich beschriebene Sagenformen über die steinerne Nordkettenfigur bei Innsbruck. Eine der Sagenformen besagt, eine Königin Frau Hütt soll von Tyr, einem Bergriesen, den Sohn Ol empfangen haben, wobei es sich hier um den germanischen Kriegsgott Tyr handeln soll. Weiters werde in Nordtirol auch die Sage vom Riesen Tyrsus erzählt, der vom sagenhaften Erbauer des Klosters Wilten, dem Riesen Haymon, überwunden wurde. Kriegerische Geister lebten, so laut der Web-Seite, nach dem Sturze des Heidentums in den Volkssagen oft als wilde Riesen weiter. Der Ursprung der Frau Hitt-Sage reiche sicher bis in graue Urzeit zurück.

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Der Ostgoten König Theoderich der Große

in der Innsbrucker Ambrasser Sammlung. Das Grabmal Kaiser Maximilians I. (* 1459 +1519) in der Innsbrucker Hofkirche zieren 28 überlebensgroße Bronzestandbilder (die „Schwarzen Mander”), welche die Verwandtschaft Kaiser Maximilians sowie seine Vorbilder zeigen. Darunter auch das des ostgotischen Königs Theoderich des Großen. Die zum ursprünglichen Konzept gehörigen Büsten der römischen Imperatoren (zwanzig sind erhalten) befinden sich heute in der Ambrasser Sammlung. Sie sollten die Kontinuität und Legitimität der Kaiserwürde seit der Antike bezeugen.